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Pressemeldung

Vortrag von Prof. Dr. Michael Butter von der Eberhard Karls Universität zu Tübingen am Campus Calw

Am 14.03.2018 war in der gemeinsam von der SRH Heidelberg Campus Calw und der Volkshochschule Calw veranstalteten Vortragsreihe zu Politik und Zeitgeschehen Prof. Dr. Michael Butter von der Eberhard-Karls-Universität zu Gast. Der profilierte Amerikanist analysierte in seinem Vortrag "Verschwörungstheorien, Fake News und Unwahrheiten - Die Sprache des Populismus" Reden von Donald Trump mit Blick auf populistische und verschwörungstheoretische Merkmale. Insbesondere wurden beispielhaft Merkmale des Populismus wie u.a. der Gegensatz Volk versus Elite, Antiliberalismus oder antidemokratische Züge herausgearbeitet und an den Reden demonstriert.

Am 14.03.2018 war in der gemeinsam von der SRH Heidelberg Campus Calw und der Volkshochschule Calw veranstalteten Vortragsreihe zu Politik und Zeitgeschehen Prof. Dr. Michael Butter von der Eberhard-Karls-Universität zu Gast. Der profilierte Amerikanist analysierte in seinem Vortrag "Verschwörungstheorien, Fake News und Unwahrheiten - Die Sprache des Populismus" Reden von Donald Trump mit Blick auf populistische und verschwörungstheoretische Merkmale. Insbesondere wurden beispielhaft Merkmale des Populismus wie u.a. der Gegensatz Volk versus Elite, Antiliberalismus oder antidemokratische Züge herausgearbeitet und an den Reden demonstriert.

Ferner wurde anhand der Formulierungen aufgezeigt, dass in Reden und Tweets durch mehrdeutige Formulierungen häufig ein verschwörungstheoretischer Bezug der herrschenden Eliten angedeutet wird. Eindrucksvoll an dem Vortrag waren auch historische Bezüge, welche aufzeigten, dass gerade Fake News, Populismus und Verschwörungsbehauptungen kein neues Phänomen darstellen, sondern auch zu anderen Zeiten (z.B. an der Wende zum 20. Jahrhundert oder im amerikanischen Wahlkampf kurz vor der Wahl des Präsidenten Jefferson) sehr gebräuchlich waren.

Im Anschluss an den Vortrag kam es zu interessanten Diskussionen, insbesondere bei der Frage der Ursachen für den zunehmenden Populismus und die verbreiteter werdenden Verschwörungstheorien. Hierbei wurde neben der Digitalisierung insbesondere auf das starke Sinnangebot derartiger Phänomene verwiesen. Dieses sei oft so hoch, dass valide Hinweise auf offene Unwahrheiten durch Dritte von denjenigen, die eine Verschwörung vermuten, diese noch in ihrem Glauben bestärkten. Butter zeigte auch auf, dass die Phänomene von Populismus, Fake News und Verschwörungstheorie nicht allein auf Trump oder ähnliche Gestalten beschränkt, sondern z.B. auch im Lager von Hillary Clinton anzutreffen waren.

Als wichtig hob Prof. Dr. Butter hervor, im Gespräch zu bleiben, seinen Populismus, Fake News oder Verschwörungstheorien erliegenden Gegenüber als Kommunikationspartner auch dann ernst zu nehmen, wenn dieser eine inhaltlich unhaltbare Position vertritt. Ferner verwies er auf die Wichtigkeit einer offenen Streitkultur im öffentlichen Raum und auf die Notwendigkeit dort Widersprüche zu integrieren bzw. auszuhalten, um separate voneinander abgeschlossene und nicht mehr miteinander integrierbare feindliche Subkulturen zu vermeiden. Zuletzt nannte er Bildung als einen Schlüssel, welcher einen unreflektierten Umgang mit Fake News, Populismus und Verschwörungstheorien vermeiden könne.

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Desiree Müller

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