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Calwer BWL-Studierende erleben die Vielfalt der Kulturen

Im Modul „Auslandsabteilung“ arbeiteten die Studierenden in interkulturellen Teams mit der polnischen Privatuniversität SWPS Warsaw University of Social Sciences and Humanities zusammen.

Sie kommen aus Indien, Zimbabwe, Südkorea, Kirgisistan, Ecuador, der Ukraine, China, Georgien, Polen und Deutschland: Im Modul Auslandsabteilung (Foreign Department) des Studiengangs BWL haben Studierende aus Calw mit Kommilitonen aus aller Welt zusammengearbeitet. Die Anregung zum internationalen Kooperationsprojekt mit der polnischen Privatuniversität SWPS in Warschau kam vom Akademischen Leiter des Campus Calw, Prof. Dr. Stephan Schöning. In Gruppen bearbeiteten die Studierenden verschiedene Themen.

Eine Dreiergruppe beschäftigte sich beispielsweise mit „Corporate Social Responsibility“ (CSR). Zwischen den drei betrachteten Ländern Südkorea, Polen und Deutschland haben sich viele Gemeinsamkeiten ergeben: Nicht nur „die Großen“, sondern auch mittelständische Unternehmen leben CSR. Die Studierenden fanden auch heraus, dass die Verbraucher in allen drei Ländern dem Trend folgen, sofern sie sich die oft teureren Produkte finanziell leisten können. Einig waren sie sich auch darüber, dass je nach Landeskultur CSR auch als unerwünschte Einmischung in die Sitten und Gebräuche des Landes gesehen werden kann, weshalb vor allem für ausländische Investoren interkulturelle Kompetenzen unabdingbar sind.

Während in Polen und in Deutschland die Frage nach neuen Arbeitsformen und Home-Office immer größer wird und die „Work-Life-Balance“ intensiv diskutiert wird, sind neue Arbeitsformen und Arbeitsbedingungen, die an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichtet sind, in Ecuador eher sekundär. Die Gründe dafür sind leicht nachvollziehbar: Ecuador ist ein Entwicklungsland, hat 27 Millionen Einwohner, wovon nur vier Millionen arbeiten. 40 % der Kinder müssen arbeiten, da sonst die Familien nicht überleben könnten.

Um die zunehmende Durchsetzung und Bedeutung von Diversity in Deutschland und in Polen ging es in einer anderen Gruppe in absolutem Kontrast zu Botswana, der Heimat einer Studentin: Dort ist die Gleichberechtigung der Geschlechter noch in den Kinderschuhen, die Frau wird als minderwertig angesehen, die sich primär um Haushalt und Familie zu kümmern hat und die, sofern sie überhaupt arbeiten darf, in Unternehmen ausschließlich minderwertige Tätigkeiten ausüben darf.

Als Projektbetreuer begleiteten auf deutscher Seite die Professoren Alexander Dürr und Claudia Ossola-Haring sowie die Dozentin Esther Burkart das Projekt. An der SWPS berieten Agnieszka Golińska und Prof. Jakub Brdulak die Studierenden. Die Ergebnisse zeigten eindrücklich die Vielfalt der Kulturen. „Es war anstrengend und herausfordernd, aber es war eine wunderbare Erfahrung“, so eine Teilnehmerin.

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Christiane Désiré

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