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Bildung in der Ferne

Sie studiert zwar nicht an der Pforzheimer Hochschule, ist jedoch ein echtes Goldstadt-Kind: Die 28-jährige Stefanie Paprotka steckt derzeit an der Hochschule Calw mitten im Studium für ihren Master in Medien- und Kommunikationsmanagement.

Nebenher kümmert sie sich um Marketing und Öffentlichkeitsarbeit der Hochschule.

Über Umwege zum Studium
Der Weg dorthin hatte einige Kurven: Nach ihrem Abschluss an der Otterstein-Realschule machte sie eine Ausbildung zur Bürokauffrau, war beim Versandhaus Klingel als Geschäftsführer-Sekretärin und schließlich als Team-Assistentin im Marketing-Controlling tätig. Paprotka machte an der Wirtschaftsoberschule Stuttgart ihr Abitur nach, dem folgte ein Praktikum im Pressebereich von Porsche und dann ihr jetziger Job in Calw. „Der zweite Bildungsweg ist nicht ohne. Ich hatte sechs Jahre zuvor meinen Realschulabschluss gemacht, die Berufsschule lag drei Jahre hinter mir, und somit musste ich mich erst wieder ans Lernen gewöhnen“, sagt die 28-Jährige. Bereut hat sie diese Entscheidung aber nie.

Erst vor Kurzem hat sie mit einigen Studierenden eine vierwöchige Reise nach Indien unternommen: Seit 2003 besteht eine Partnerschaft mit der Kannur University im Bundesstaat Kerala in Südwestindien. Die Reise dorthin war der zweite Besuch einer deutschen Delegation. Auf dem Programm standen Firmenbesichtigungen, Workshops und Seminare an Universitäten und Teilnahme an Vorlesungen.

Natürlich gehörten auch Stadtrundfahrten und Tempelbesichtigungen dazu. „Faszinierend war für mich das Interesse der Menschen an uns. Wir wurden sehr oft gefragt, wo wir herkommen würden, was wir hier machen“, berichtet die 28-Jährige. Die Studenten wollten nicht nur viel über das Leben und Studieren in Deutschland wissen, sondern waren auch sehr interessiert an den deutschen Autos und den deutschen Autobahnen. Da es letztere in Kerala nicht gebe, könne es durchaus sein, dass man für eine 300-Kilometer-Strecke mit dem Bus neun Stunden lang unterwegs ist.

„Unvergesslich sind Erlebnisse wie die Hochzeit nach hinduistischem Ritus, zu der wir eingeladen waren, oder Teefelder, durch die wir gelaufen sind“, resümiert Paprotka.

(Quelle: Pforzheimer Zeitung, Bild privat)

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